Bildlich

Man kann sich darüber ärgern, dass man nach Mainz fahren muss. Oder sich freuen, dass man dafür bezahlt wird, von seiner Arbeit zu erzählen aka einen 90-minütigen Vortrag halten zu dürfen.

Und plötzlich wurden aus den „90 Minuten“ mehr als 120 Minuten und es gab einige interessante Fragen und Austausch von Anekdoten.

„Sie sind auch Betriebsrat!“

„Nein.“

„Das erstaunt mich jetzt. Ihre Reaktion wäre typisch für einen Betriebsrat.“

„Ich bin auf der Nachrückliste.“

Das mit dem Regionalausschuss zu erklären wäre jetzt etwas kompliziert.

Oder eine fast-Beleidigung am Ende:

„Ich gehe zweimal. Das ist wegen den Unfallverhütungsvorschriften sicherer.“

„Sie sind sicher dass Sie kein Vertriebler sind?“

Aber letztlich war der Austausch interessant und die Rückmeldung: „Sie können Sachstände sehr gut erklären und haben eine sehr bildliche Sprache.“

Da fiel mir ernsthaft als erstes ein: „Scheisse, bin ich gut.“ Für den Kraftausdruck entschuldige ich mich hier, aber ich war selbst von mir beeindruckt.

Dafür habe ich abends meine Frau zur Verzweiflung gebracht mit meiner Frage „War das mit der bildlichen Sprache positiv oder negativ gemeint?“

Über fliegerbaer

Flugsüchtig. Dosen suchend. Neugierig.
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