Überarbeitet

Woran ich merke dass ich überarbeitet bin?

Daran, dass ich heute bei Freunden war, um für ihren Sohn/mein Patenkind den selbstgebastelten Adventskalender vorbei zu bringen und eine halbe Stunde später fast interessiert gefragt hätte, ob ihr Sohn auch einen Adventskalender bekommen wird.

Daran, dass ich zwar auf einem hohen Niveau verhandle, meinen Chef vertrete, mit Geschäftsführern diskutiere, aber bei „entscheide Du wo es hin geht und buche einfach das Zimmer“ überfordert bin.

Daran, dass sich jeder im Ehrenamt auf mich verlässt und es für andere leicht ist, den Grat zwischen „ich verlasse mich auf Tom“ und „lass das einfach Tom machen“ (Ausnutzen) zu überschreiten und ich statt Widerworte und Einlernen anderer lieber meine wenige freie Zeit im Ehrenamt verbringe.

Daran, dass ich nach 9,5 Stunden Ehrenamt im Freien, Einkaufen und Moderation eines Streitgesprächs abends um 21:15 Uhr daheim auf der Couch sitze und ein schlechtes Gewissen habe, da ich gerade nichts tue. Wo es doch noch so viel zu tun gäbe.

Zu viel Arbeit. Zu viele Rollen. Zu viel Ehrenamt. Zu viele Ideen. Zu viel einfach.

Über fliegerbaer

Flugsüchtig. Dosen suchend. Neugierig.
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